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Konzerte sind große Events, bei denen viele Menschen zusammenkommen und bei denen normalerweise viel Technik verwendet wird. Diese Technik verbraucht Strom, was die Frage nach dem Stromverbrauch bei Konzerten aufwirft.

Nehme man einmal ein normal dimensioniertes Konzert eines international anerkannten Künstlers mit mehreren tausend, vielleicht sogar zehntausenden Besuchern. Das wichtigste Element bei einem Konzert, für das Strom benötigt wird, ist natürlich die Musik. Hierbei sind vor allem die gespielten Instrumente, deren Verstärker sowie die Tontechnik zu nennen. Da ein Konzert nicht ohne Lichteffekte auskommt, müssen auch die Kosten für die Beleuchtung in den Stromverbrauch bei Konzerten einberechnet werden. Dazu kommen noch Videoprojektionen und andere stromverbrauchende Spezialeffekte.

Doch damit ist die Liste noch nicht beendet, denn dabei wurde nur der Auftritt der Künstler bedacht, nicht jedoch die Zeit vor und nach dem Konzert sowie das Wohlergehen der Besucher. Vor und nach dem Konzert muss für Licht in der Halle bzw. Scheinwerfer bei einem Open-Air-Konzert gesorgt werden. Die Besucher wollen essen und trinken, und das Zubereiten von Speisen und das Kühlen von Getränken sind auch ein nicht unerheblicher Teil vom Stromverbrauch bei Konzerten.

Es ist nicht einfach, den Stromverbrauch bei Konzerten zu berechnen, da er aus so vielen Fatoren besteht. Wenn man genau sein will, zählen nämlich After-Show-Parties sowie die Anreise der Künstler sowie der Besucher mit strombetriebenen Fahrzeugen ebenfalls mit zum Stromverbrauch bei Konzerten. Es wurde berechnet, dass für ein Open-Air-Konzert der Band U2 in Hamburg im Jahr 2009 insgesamt 30.000 Euro an Stromkosten angefallen sind. Mit der verbrauchten Menge an Strom könnte man ganze zwanzig Haushalte ein Jahr lang mit Elektrizität versorgen.